Weinmesse

Schobbe in de Dos – Was hat Johannes Axt so erfolgreich gemacht?

Beim Besuch auf der RegioWein 2018 hat „Der winemaker-Macher“ Axel Klug (http://winemaker-macher.de/) Johannes Axt, einen der beiden Winemaker von „Schobbe in de Dos GbR“ (https://www.tringe.de/), zum Geschäftskonzept des vinophilen Start-ups befragt. Dabei wurden die Entstehungsgeschichte und die Entwicklungsziele der kreativen Wein-Gründer, aus Grolsheim zwischen Bingen und Bad Kreuznach, in einem witzigen Dialog (in echt rhoihessischem Dialekt) diskutiert. Das hat uns beiden richtig Spaß gemacht und soll auch ein wenig zeigen, dass ich als „Der winemaker-Macher“ viele Sprachen spreche und meist den richtigen Ton treffe. Es soll zwar seriös aber nicht „bierernst“ zugehen, das überlasse ich anderen! Damit meine ich allerdings nicht meine Freunde Leonidas und Philip von „Eulchen Bier“ (http://www.eulchen-bier.de)  aus Mainz, die sind nämlich auch nicht „bierernst“ sondern eher „weinselig“ und bieten daher auch in Ihrem „Eulchen Biergarten“ am Mainzer Kurfürstlichen Schloss tolle Weine an. Aber nun zurück zu Johannes und „Schobbe in de Dos“:

Wer jetzt schon in den Clip geschaut hat wird folgendes, zumindest teilweise, schon kennen. Laut Johannes entstand, während vieler Fahrten von Bingen nach Mainz (mit größerem Glasbruch) mitten in der Nacht und natürlich mit Unterstützung diverser Flaschen Rheinhessenwein, die Idee einen guten Schoppen (Gespritzter) bruchsicher und geschmacksneutral in Dosen zu füllen. O-Ton der beiden Winemaker: „Aus unserer Trauer und unseren Tränen um verschüttete Schoppen und klirrende oder gar brechende Glasflaschen entstand der Neid – der Neid auf die Bierlobby. Biertrinker machen ihre Dose oder ihren Stubbi auf und trinken! Wir jedoch sind keine Biertrinker!“ (Haha, so schließt sich der Kreis)

„Wir wollen Schoppen!“ sagten die Stobbestecher und so beschlossen sie Anfang 2015, statt länger zu warten, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und schritten zur Tat. Um diesen oben schon erwähnten Neid in ein positives Produkt umzusetzen, brauchten die beiden einen Partner der ihnen den guten Schoppen in die Dosen füllen konnte – und natürlich die richtigen Dosen, was gar nicht so leicht war. Als „Dosenkenner und Füllmaschinenbesitzer“ konnte „EB Secco“ (https://www.eb-secco.de/) aus Wörrstadt gewonnen werden. Größter Wunsch von Johannes Axt und seinem Geschäftspartner Matthias Hang sind 1 Million Dosen vor allem an den klassischen „Nicht-Weintrinker“ in Berlin oder München zu verkaufen – auch um diese Konsumenten auf den Geschmack des guten Rheinhessenweins zu bringen.

Und so formulieren sie ihr klares Ziel: „Wir wollen nicht nur, wir werden den Schoppen in die Welt tragen!“ Dabei steht trotz großer Zahlen die Qualität im Vordergrund. Ob´s dann beim „Schobbe in de Dos“ auch zur Verwendung von selbst kühlenden Getränkedosen (http://www.do-tech.com/beteiligungen/selbstkuehlende-getraenkedose/) kommt, bleibt abzuwarten. Der winemaker-Macher ist gespannt wohin die Reise beim „Schobbe in de Dos“ geht und drückt den beiden Winemakern die Daumen.