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Nano Influencer for Winemaker? Kleinere Accounts effektiv für das Social Media Marketing im Weinbusiness nutzen.

Du hast ein Unternehmen in der Weinbranche und überlegst Social Media mit einer Influencer*in zu machen? Deine Recherche zeigte, dass dies ein teures „Vergnügen“ sein kann? Es kommt nicht immer auf die Größe an! Manchmal können „Nano Influencer“ die Wein-Freunde besser erreichen!

Beim Influencer Marketing haben viele Menschen zuerst einmal große Social Media Accounts mit 100.000 bis 10. Mio. Followern vor Augen. Dabei kann es gerade für das Marketing von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sehr lohnend sein, auch mit sogenannten „Nano Influencern“ zusammenzuarbeiten. Zu den KMU´s gehören die meisten Weingüter, Weinwirtschaften – und hotels. Kleinere Instagram-, TikTok- oder Facebook-Influencer, beschäftigen sich häufig mit Themen, die auf ihre persönliche Zielgruppe zugeschnitten sind. So erreichen diese „Nano Influencer“ (1.000 bis 10.000 Follower) ihre Abonnenten meist zielgenauer und beeinflussen sie stärker in der Kaufentscheidung als die Großen.

Gute Beispiele für „Nano Influencer“ im Weinbusiness (ihr verzeiht mir meine Regionallastigkeit, aber ich lebe der Nähe von Mainz und kenne einige der regionalen Protagonisten) sind

Die nachfolgende Grafik zeigt die Einordnung der verschiedenen Influencertypen:

Die Social-Media-Marketing-Agentur Planoly hat analysiert, dass „Nano Influencer“ eine Interaktionsrate (Kommunikation zwischen Influencer und Follower) von ungefähr sieben Prozent haben. Damit ist das Engagement bei diesen Accounts höher als bei allen anderen Influencer-Gruppen. Nano Influencer sind auch rein zahlenmäßig häufiger auf Social-Plattformen vertreten. Die Erfahrung des „Winemaker-Machers“ bezüglich dieser Wechselwirkung geht im Wine-Business noch darüber hinaus. Trotzdem möchte ich Euch die nachfolgende Grafik zeigen, die ganz generell die Wirkung verdeutlicht:

Nano Influencer: Es macht Sinn mit kleineren Social Media Accounts zusammenarbeiten

Isabelle Mayer (Social-Media-Expertin) fasste die Wirkung der kleineren Influencer im The Digital Bash Podcast wie folgt zusammen:

Wenn du ganz spezifische Sachen hast, […] macht es total Sinn einen Micro oder Nano Influencer einzusetzen. Die haben ja oftmals eine ganz andere Nähe zu ihren Followern, weil sie ja mehr oder weniger fast alle ihre Follower kennen.

Durch die Nähe zu Ihren „Fans“ (hier schließt sich übrigens der Kreis zu meinem letzten Post zum „Fan-Prinzip„) erscheinen sie glaubwürdiger als große Accounts mit hunderttausenden von Abonennten. Weitere Gründe für eine Zusammenarbeit mit Nano Influencern hat die oben zitierte Agentur in dieser Infografik zusammengefasst, was von mir mit Bezug auf die Weinbranche bestätigt werden kann:

Zum Schluss noch ein paar Tipps zur Suche nach dem perfekten Nano Influencer

Die Auswahl eines geeigneten Nano Influencers kann sich schwierig gestalten, allerdings gibt es gerade in der Weinwelt einige regional aber auch überregional sehr bekannte Weinblogger die dafür in Frage kommen. Damit die Suche gelingt, gibt es drei einfache Kriterien, die die Auswahl erleichtern: