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„IdeenReichE“ Wein-Events bald in Rheinhessen

Touristisch, innovativ, kreativ, regional – das trifft auf alle Projekte der „Crowdfunding-Plattform“ zu. In der Region Rheinhessen bewegt sich was in Sachen kreative Wein-Events.

Der Tourismus in Rheinhessen wird mehr und mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Mit der in 2017 veröffentlichten Tourismusstrategie Rheinhessen 2025 Erlebnis.Wein.Kultur.Landschaft. haben sich viele Akteure in der Region auf den Weg gemacht, Rheinhessen im Wettbewerb weiter erfolgreich zu positionieren. Hierzu bedarf es auch zukünftig weiterer qualitativ hochwertiger Angebote und Entwicklungen der touristischen Infrastruktur im größten deutschen Weinanbaugebiet. Der Crowdfunding-Wettbewerb „IdeenReichRheinhessen“setzt hier genau an. Der winemaker-Macher möchte diesen Prozess unterstützen und hat sich dabei auf sein Kernthema „Wein“ beschränkt. Wir möchten damit keinesfalls die anderen ebenso kreativen Ideen zurück setzen, aber ich kenne mich nun mal gut mit dem Wein-Marketing aus und das wird in diesem Artikel unser Thema sein.

Ohne mich auf eine Präferenz festzulegen, würde ich mich freuen, wenn euch eines oder mehrere dieser tollen Projekte gefällt und ihr den/die Kollegen*in vielleicht mit einem kleinen (oder auch größeren) finanziellen Beitrag unterstützt. Über die Links (rote Schrift) kommt ihr direkt zum Wettbewerb und könnt auch die Belohnungen für die Unterstützer sehen.

Die von mir heute vorgestellten Projekte:

Der große Bruder des kleinsten Wein-Lasters der Welt im Weinberg über Nierstein.

Hier zeige ich euch das erste Projekt (Reihenfolge wie im Wettbewerb), der kleinste Wein-Laster der Welt. Die Köpfe hinter dem original „Wein-Laster“, Julia und Michael Voß, haben sich zum„Anerkannten Berater für den Deutschen Wein“ beim Deutschen Weininstitut ausbilden lassen. Sie folgten damit einem Herzenswunsch und sind echte Quereinsteiger im Bereich des Weines. Die beiden sind ständig auf der „Jagd“ nach neuen Weinen, für Ihre Wein-Laster-Wanderungen, die sie mit dem (Ur-) Wein-Laster, einem Barkas B1000 (DDR) aus dem Jahr 1979, organisieren. Diese Weinbergwanderungen sind, wie die bekannten Weinbergfahrten, erst ab 10 Personen möglich und haben zum Ziel die Weine und die Region entspannt kennen zu lernen. Eine Weinprobe, mit Weinen von sechs unterschiedlichen Weingütern, wird stets mit kleinen, passend ausgewählten „festen“ Köstlichkeiten begleitet. Dieses Konzept soll zukünftig bereits ab 4 Personen möglich sein, denn die beiden „Laster-Lenker“ haben festgestellt, dass auch kleinere Gruppen häufig nachfragen. Für diese neue Attraktion in Rheinhessen sind sie derzeit auf der Suche nach einer Ape (Biene), ein kleines italienisches Lastendreirad, die dann zum kleinsten Wein-Laster der Welt werden soll. Der Umbau wird vom Wein-Laster-Team, nach eigenen Vorstellungen durchgeführt und am Ende treffen dann zwei Oldtimer auf Wein, Natur und Weingenießer. Einmal fertig gestellt, soll der Kleine genau wie der„große Bruder“ – für Hochzeiten, Familien- und Firmenfeiern gebucht werden können.

Fine´st Oldtimer-Trailer – das wird die mobile Ein&Wein-Bar.

Das nächste Projekt ist „Fine´st Eis&Wein – Oldtimer Eis- und Weinbar“ von Maike Riedel. Maike macht Desserts, Torten und Törtchen für Hochzeiten und andere Veranstaltungen. Doch vor einiger Zeit kam sie noch auf eine weitere Idee: „Meine Kunden haben mich immer mal wieder nach selbst-gemachtem Eis gefragt.“ Außerdem kennt sich die Rheinhessin mit Wein aus. „Daraus entstand die Idee, gleichzeitig Eis und Wein aus einem Oldtimer-Anhänger zu verkaufen.“ Den Anhänger hat sie schon länger bei sich stehen, aber da es sehr zeit- und kostenintensiv ist den Anhänger umzubauen, hat er nun einige Jahre unberührt bei ihr zu Hause gestanden. Um ihre Geschäftsidee von „Fine’st Eis&Wein“umsetzen zu können, bewarb sie sich beim Crowdfunding-Wettbewerb. Ihr Ziel hat sie seither klar vor Augen: „Ich möchte den Anhänger so ausbauen und renovieren, dass er seinen Vintage-Charme behält und trotzdem den hohen Standards entspricht.Eine nostalgische Eisvitrine wäre natürlich auch schön.“ Maike blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: „Ich würde mir wünschen, dass mein Anhänger irgendwann in Rheinhessen steht,wo sonst kein Gastronom eine Eisdiele eröffnen würde.“ Dadurch könnte sie Wanderern und Einheimischen eine Erfrischung bieten:„Es wäre schön, wenn der Oldtimer so zur Dorfmitte werden würde.“ (Autor:Helena Sophie Klein [gekürzte Fassung], Merkurist Rhein-Main)

Weiter geht es mit der „WeinErlebnisWelt“ im Niersteiner Weingut Heise am Roten Hang. Treibende Kraft ist hier Janine Heise, die gemeinsam mit ihrem Mann Peter, eine Art Showtour durch das Weingut anbieten möchte. Dabei ist es für das kleine Familienweingut wichtig, dass die Besucher sehen, wo der Wein herkommt und authentisch das Winzerleben kennen lernen. Mit ihrem Projekt bietet die Familie Heise ein vollkommen neues touristisches Angebot, dass dem Tourismus in der gesamten Region zu Gute kommt. Führungen durch die geplante „WeinErlebnisWelt“sollen auch „spontan“ buchbar sein(Habe gerade zwei Stunden Zeit!Was kann ich bei Ihnen erleben?) Dabei sind „unvergleichliche Erlebnisse – unvergessliche Momente“ das Ziel von Janine und Peter. Weinbau soll an verschiedenen Stationen – vom Weinberg bis in den Keller – erlebt werden und es ist durchaus vorgesehen, dass die Besucher selbst Hand anlegen (z.B. etikettieren). Das Angebot für Groß und Klein/ Familien (z.B. Schnitzeljagd durch die Weinberge und die WeinErlebnisWelt) wird durch„WeinKulturErleben-Vorträge, Lesungen“ , Weinproben für alle Sinne/Farbweinproben und Weinseminare für Firmenausflüge oder Vereine ergänzt. Wenn die Besucher nach einer solchen spannenden Runde das Weingut am Kranzberg verlassen, haben sie von der Traube bis zum fertigen Wein den gesamten Herstellungsprozess kennen gelernt. Eine stilvolle „Gutsschänke mit Charakter“, die einen wundervollen Blick auf die Weinberge am Roten Hang bietet, lädt ebenfalls zum Feiern oder „einfach so“ ins Weingut ein. Wein-Freunden, die dann nicht mehr nach Hause fahren möchten, bietet sich die Möglichkeit zur Übernachtung im Gästehaus.

Dieser Beitrag erschien in etwas anderer Fassung bereits in unserem Online-Newsroom StadtLandWein am 22.03.2019.